Aktive Manager standen im dritten Quartal vor grösseren Herausforderungen

22 November 2017 -

 
  • In Europa verzeichneten lediglich 31% der aktiven Manager eine Outperformance – ein Rückgang von 24% im Vergleich zum zweiten Quartal. 
  • Ein stabiles makroökonomisches Umfeld und niedrige Volatilität begrenzten die Alpha-Chancen für Aktienmanager.
  • Aktive Fixed-Income-Manager hatten angesichts rückläufiger Zinsen am meisten zu kämpfen.
 
November 2017 – Aus der der jüngsten Studie von Lyxor geht hervor, dass 31% der aktiven Manager in Europa ihre Benchmark im dritten Quartal übertrafen. Dies entspricht einem Rückgang von 24% gegenüber dem vorhergehenden Quartal. Lediglich 35% der aktiven Aktienmanager erzielten eine Outperformance. Eine Erklärung hierfür sieht Lyxor im stabilen makroökonomischen Umfeld und in der gesunkenen Volatilität, die für eine Begrenzung der Alpha-Chancen sorgten. Gegenüber dem zweiten Quartal, in dem 63% der aktiven Aktienmanager ihre Benchmark übertrafen, markiert dies einen deutlichen Kontrast.

Das stabile makroökonomische Umfeld, wenig neue Impulsgeber und eine geringe Volatilität erschwerten aktiven Aktienmanagern die Alpha-Generierung im dritten Quartal. Die Outperformance von Risikofaktoren gegenüber den Benchmarks war ausserhalb von Europa, wo sich Value- und Momentum-Faktoren gut entwickelten, stark begrenzt. In Japan, den USA, den Schwellenländern und Europa haben die meisten aktiven Manager ihre Engagements in defensiven Bereichen wie niedriges Beta und Qualität während des Berichtszeitraums erhöht oder beibehalten.

Die Ergebnisse britischer Aktienfonds gaben am stärksten nach. Die Manager litten unter ihrer Abhängigkeit von auf die Binnenwirtschaft ausgerichteten Aktien, die im dritten Quartal zurückblieben. Europäische Large- und Mid-Cap-Aktienfonds entwickelten sich besser, da 53% der Manager eine Outperformance erzielten. Dieser Wert liegt deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Der Grund dafür war, dass die aktiven Manager hier erfolgreich von defensiven Wachstums- und Qualitätsaktien mit niedrigem Beta zu zyklischen Werten umschichteten, um vom Aufschwung in Europa zu profitieren. Diese Manager nutzten das Momentum von Aktien mit hohem Beta, da sich der Value-Faktor im dritten Quartal nach wie vor überdurchschnittlich entwickelte.

Für Fixed-Income-Manager erwies sich das Quartal insgesamt als schwierig. Das Umfeld mit stabilen Zinsen führte dazu, dass lediglich 26% der Manager von europäischen Staatsanleihen und 9% der Manager von Hochzinsanleihen im dritten Quartal eine überdurchschnittliche Entwicklung verzeichneten. Manager von Hochzinsanleihen mit defensiveren Portfoliopositionen litten unter der Rally bei den Kreditspreads. Lediglich 22% der Manager von Unternehmensanleihen erzielten eine Outperformance.

„Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Fondsauswahl beim Aufbau eines Portfolios ist. Im dritten Quartal etwa wäre es in den Bereichen europäische Investment-Grade-Unternehmensanleihen, europäische Staatsanleihen und US-Aktien angesichts der begrenzten Anzahl von Managern, die ihre Benchmark übertroffen haben, besser gewesen, auf ein passives Management zu setzen. Bei europäischen Aktien, wo mehr als die Hälfte der aktiven Manager eine Outperformance gegenüber ihrer Benchmark erzielten, hätte sich hingegen eine Auswahl der besten aktiven Manager positiv auf das Portfolio ausgewirkt“, erklärt Marlene Hassine Konqui, Head of ETF Research bei Lyxor.

Um Anleger bei der Optimierung des Portfolioaufbaus zu unterstützen, hat Lyxor Research ein quantitatives Modell zur Überwachung von Markttrends entwickelt, das eine dynamische faktorbasierte Allokation ermöglicht. Für all jene, die nicht das Risiko eingehen wollen, einen falschen Manager auszuwählen, hält Lyxor eines der grössten Angebote von ETFs in Europa bereit.

 

Link zur Pressemitteilung als PDF

Link zur gesamten Studie als PDF (Englisch)


 
LinkedIn
Twitter

Die Lyxor Asset Management Group („Lyxor Group“), die sich unmittelbar oder mittelbar vollständig im Eigentum der Société Générale befindet und sich im Wesentlichen aus zwei Tochtergesellschaften  zusammensetzt (1) (2), ist ein europäischer Vermögensverwaltungsspezialist, der über Expertise im aktiven, im passiven wie auch im alternativen Anlagestil verfügt. Von ETFs bis hin zu Multi-Management, mit 123,8 Milliarden Euro* Vermögen in Verwaltungs- und Beratungsmandaten, entwickelt die Lyxor Group innovative Anlagelösungen, um den langfristigen Herausforderungen der Verwaltung von Spareinlagen zu begegnen. Mit ihren Sachverständigen, ihren technischen Traditionen und ihrem Research bietet die Lyxor Group eine Kombination aus Performance und Risikomanagement.

(1) Lyxor Asset Management S.A.S. ist von der „Autorité des Marchés Financiers“ (französische Aufsichtsbehörde) unter der Nr. GP98019 zugelassen.

(2) Lyxor International Asset Management S.A.S. ist von der „Autorité des Marchés Financiers“ (französische Aufsichtsbehörde) unter der Nr. GP04024 zugelassen.

* Einschliesslich 16,2 Mrd. EUR Vermögen in Beratungsmandaten. Entspricht 134,7 Mrd. USD Vermögen in Verwaltungs- und Beratungsmandaten (einschliesslich 18,5 Mrd. USD Vermögen in Beratungsmandaten) per Ende Juni 2017.

 

Medienkontakte:

Voxia communication
Thomas Ammann
thomas.ammann@voxia.ch
+41 (0)43 344 98 46

Lyxor Asset Management
Valerie Dieuaide Lalonde
Tel.: +33 (0) 1 42 13 76 37
valerie.lalonde @lyxor.com

PRESSEABTEILUNG
Nathalie Boschat – Head of Communications
Tel.: +33 1 42 13 84 84
communication@lyxor.com

LYXOR INTERNATIONAL ASSET MANAGEMENT
Simplified Private Limited Company mit einem Grundkapital von 1.059.696 EUR.

Eingetragen im Handelsregister (RCS) von Nanterre unter der Nr. 419 223 375
APE-Nr.: 652E
Eingetragener Sitz: Tours Société Générale 17 cours Valmy 92800 Puteaux


 

Kommentar verfassen