Praktischer Leitfaden für ein erfolgreiches Kriseninterview

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“Mit der Presse zu sprechen ist immer riskant, es neigt dazu, zu berichten, was man sagt”, sagte der ehemalige US-Vizepräsident Hubert Humphrey. Um zu verhindern, dass sich die Situation gegen den Befragten richtet, ist ein Medientraining notwendig.

Gute Kenntnisse der Medien und Journalisten, die Überwachung ihrer Entwicklung und die Pflege guter Beziehungen sind wesentliche Voraussetzungen. Um sich auf ein Vorstellungsgespräch gut vorbereiten zu können, müssen die Themen im Voraus festgelegt werden. Es ist selten, dass ein Journalist seine Fragen im Voraus stellt, dies ist an sich nicht von großem Interesse und kann sogar kontraproduktiv sein. Es ist besser, gut vorbereitet zu sein, um die Botschaften zu vermitteln, die Sie der Zielgruppe vermitteln wollen, als sich auf die Beantwortung spezifischer Fragen zu konzentrieren. Die Verwendung von Referenzen und Beispielen wird ebenfalls empfohlen, um Ihre Kommentare relevant zu veranschaulichen.

Ein Q&A ist auch ein hervorragendes Instrument, um Fragen zu antizipieren. Um sie so relevant und nützlich wie möglich zu machen, ist es notwendig, festzustellen, welche Informationen der Journalist sammeln könnte und welche Argumente und Gegenargumente vorgebracht werden könnten. Es ist auch wichtig zu wissen, ob andere Interessengruppen an dem Interview teilnehmen werden. Der Journalist muss deutlich bekannt geben, wann das Interview beginnt. Der Journalist sollte immer informiert werden, wenn das Interview “aus” und “on-the-record” ist. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass man nie ganz inoffiziell ist. Machen Sie niemals sensible Kommentare, die Sie nicht gerne in den Medien veröffentlicht sehen würden, auch wenn sie “off-the-record” sind.

Schließlich ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Zitate vor der Veröffentlichung Korrektur gelesen werden können, um sicherzustellen, dass die abgegebenen Aussagen nicht verfälscht werden. Alle vorgenommenen Änderungen können nur die Form oder den Ton der Rede und die Korrektur von Sachfehlern betreffen. Eine vollständige Neuschreibung ist nicht möglich, wir sind dann einer völligen Ablehnung von Änderungen und einem erheblichen Reputationsschaden ausgesetzt.

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